„Wakeboard-Vibes“

Wenn das Sound-System die Membran zum schwingen bringt liegt Druck in der Luft, und niemand kann sich der Information entziehen, „Wakeboard-Time“ in Halle 1. Manöver und Tricks werden zwar Moderiert und sicherlich richtig analysiert, sind aber für den Zuschauer technisch kaum nachvollziehbar. Zum einen beträgt die Bahnlänge gerade mal anspruchsvolle 50 Meter wobei die Fahrer mit viel Energy ihre Moves wie einen Punch unter’s Hallendach Knallen, und zum anderen Bedarf es schon einiger Erfahrung den enorm schnell kombinierten und komplexen Bewegungsabläufen zu Folgen. Der Selbsttest in so einer Situation ist schnell gemacht. Nimmt das an einanderreihen der oftmals englischen Manöver Vokabeln zu viel Zeit in Anspruch, ist man einfach noch nicht so weit um zu Verstehen warum bzw. was da gerade zelebriert wurde. Da es wahrscheinlich 80% aller Zuschauer so ergeht und somit eine klare Mehrheit der Ahnungslosen besteht (einschließlich unserer Person), könnten es sich die Profis und Liebhaber der festen Bindung durchaus erlauben, etwas ruhiger durch das Becken zu Bolzen.

Fazit: Eine sehr beeindruckende Vorstellung und eine tolle Leistung der Fahrer, erst recht wenn man Umstände betrachtet.