Dänischer „Insel-Urlaub“ Teil 4

Gelacht, geweint, Gewichtszunahme ist wohl das treffende Fazit unseres Urlaubs, der wie alle Ausflüge sich nun leicht Sentimental dem Ende neigt. Außerdem gesurft, geshoppt und in endlosen Gesprächen wirklich plausibel die Welt verbessert, was an solchen orten erstaunlich einfach ist. Die Dänen jedenfalls haben es nach unserer Auffassung und vor allem im Vergleich zu uns Verstanden, wie gut man über den Winter kommen kann. Bis auf einige Gewerbetreibende, wird sich anders als in Deutschland Kollektiv nach Thailand verabschiedet. Selbst unsere Stamm Bageri in der wir außer unseren eigenen Gestallten und der Verkäuferin nie jemanden gesehen haben, bleiben die Türen zu Makronen Snitter und Blaubeertortletts bis ende März geschlossen. Stellt sich die Frage ob ein Däne in Thailand während seiner Winterpause ähnlich wie ein Deutscher immer das Gefühl hat alle anderen haben es viel besser, wir denken nicht. Dankbar für den Einblick in eine gesunde Lebenseinstellung, werden wir versuchen davon etwas mitzunehmen. Zuerst jedoch wie immer, Snitter satt und das erste Teilchen wird noch im Laden inhaliert. Wir hatten dieses Jahr aber nicht nur Glück mit der Wahl unseres Bäckers, auch das Wetter begleitete uns 14 Tage lang von seiner sonnigen und windigen Seite. Ein vorerst letztes mal sitzen wir unserem Alter entsprechend standesgemäß am Strand und prosten uns mit isotonischen Havana-Club Getränken zu. Momente wie diese nehmen einem die Entscheidung ab, ob ein dänischer Insel-Urlaub auch 2012 wieder stattfinden wird.