Dänischer „Insel-Urlaub“ Teil 1

Man mag es kaum Glauben, aber auch wir müssen hin und wieder mal unsere wunderschöne Insel verlassen um auszuspannen. Da weite Strecken und zuviel Veränderung im gesetzten Alter Stress verursachen können, praktizieren wir seit ca. 10 Jahren ein leichtes Inselhopping mit sofortigem Erholungseffekt. Skandinavien, genau genommen Dänemark bietet sich für unsere alljährlichen Vorhaben perfekt an. Die Fährverbindungen in der Nachsaison sind von täglich auf zwei bis dreimal die Woche heruntergesetzt, was eine spontane An und Abreise ausschließt, und das ist gut so was die Abreise betrifft. Der Ablauf bzw. Reisestart erfolgt mit Ur-deutscher Gründlichkeit und ohne Umwege, das Beladen des Surf-Mobil’s ebenso nach einem präzise ausgearbeiteten Belade-Plan. Pünktlichkeit an der Fähre ist oberstes Gebot und die Eintrittskarte für einen Insel-Urlaub der anderen Art. Dreieinhalb Stunden später, öffnet sich die Heck-Klappe der „Hammerodde“ und wir Betreten ohne Grenzkontrolle Dänemark’s Außenposten in mitten der Ostsee. Während in anderen Gegenden der Welt eingeborene mit Aloha Blumenkränzen auf die Neuankömmlinge warten, werden wir mit lecker Gebäck und Tuborg Gold empfangen. Ab diesem Zeitpunkt ist klar, wir dürfen uns dieser Gastfreundschaft in keiner Weise wiedersetzen und sind angekommen. Eine halbe Stunde nach unserer Ankunft stehen wir bereits mit Bornholms Surf und Kite Elite am Strand und besprechen die Taktik für erfolgreiches Durchqueren der ersten acht Reihen Shorebreak mit Strömung. Nicht immer erfolgreich und mit einigen Backtracks am Strand, beenden wir dennoch zufrieden unseren Einstand in die dänische Version von Insel-Urlaub.