Dänischer „Insel-Urlaub“ Teil 2

Gut eingelebt und dem dänischen Insel-Rhythmus hervorragend angepasst, scheint unser Trip dieses Jahr ganz im Zeichen des Wassersports zu stehen. Wind und Wellen haben das Granit-Island fest im Griff, und selbst die Temperaturen ermöglichen ein Neopren sparsames Surfen und Kiten. Unsere Bezugsquellen, eine Mischung aus DMI, Windfinder und einheimischer Bauernregel erfüllen unsere Vorstellung von Wind und Wellenhöhe auch für die darauf folgenden Tage. Dennoch, auch ein Neo braucht seine Zeit zum trocknen und wir brauchen dänische Backwaren. Ein täglich routinierter Ausflug zu diversen Bageri’en unseres Vertrauens, sorgt schnell für eine geschmackliche Übersicht im Blätterteig-Jungle aus „Aeble“ und Makronen „Snitter“. Eine weitere Möglichkeit der Gewichtszunahme bieten die Bonbon Manufakturen mit angeschlossenem Shop. Blonde nicht unattraktive Bonbon-Fachverkäuferinnen haben zufällig die gewünschte Geschmacksrichtung mit einer für uns ungewohnten Freundlichkeit zur Hand, so dass es auch gerne etwas mehr sein darf. Einmal in Shopping-Laune, darf ein Besuch in einer der zahlreichen „Dagli Brugsen“ (Lebensmittel-Discounter) zum Erwerb von Dingen des täglichen Bedarfs nicht fehlen. Joghurt mit Früchten aus Uganda, Bier mit 4,3% und repräsentative Postkarten lassen jeden Einkauf zum Erlebnis werden. Zurück in unseren mobilen vier Wänden, und einer unbezahlbaren Aussicht durch die 30 Jahre alte Frontscheibe auf Strand und bewegtes Meer, geht es an die aufwendige Zubereitung des Buffets. Allabendlich grüßt das Murmeltier und wir lassen zufrieden einen weiteren Tag hinter uns.