Reisebericht Kitesurfcamp auf Fuerteventura

Einige werden sich jetzt sicher fragen: warum schreibt sie über eine andere Kitesurfschule? Der eigentliche Plan zu Haiko zu kommen, um das Kitesurfen zu erlernen, ist leider bisher immer gescheitert. Deswegen hat Haiko mir die Kiteschule von Chris empfohlen, den er auf einem seiner Auslandstrips kennengelernt hat und mich gebeten, einen Reisebericht zu schreiben.

Über die Kitesurfschule (ChrisDickKiteboarding.de)

Das ChrisDickKiteboarding Camp und Kitesurfschule wurde 2001 auf Fuerteventura von Christian Dick (26, Kitesurfer seit 2001 und PKRA Prorider seit 2005) gegründet. Ausgangspunkt ist die Station in Costa Calma. Das umfangreiche Kursangebot (Anfängerkurs bis Materialmiete) und Material (Neopren und Kites, sowie Boards) bietet für jeden etwas. Durch den Abholservice der Kiteschule wird grundsätzlich ausreichend Flexibilität geboten, um jeden Tag an die schönsten Strände der Insel zu fahren um das Kiten zu erlernen und zu erleben. Die Insel bietet die besten Voraussetzungen für sämtliche Wassersportarten – konstant super Windverhältnisse und optimale Wetterbedingen, auch außerhalb des Sommers.

Den 6tägigen Kurs – das Kitesurfcamp – habe ich bei Christian über das Internet auf seiner Homepage gebucht. Die Gruppe bestand aus insgesamt 6 Schülern. Unterrichtet wurden wird von Chris selbst, bzw. zeitweilig von einem weiteren Lehrer – Christian aus der Schweiz.

In der Woche haben wir uns jeden Tag in einer Lagune kurz vor Costa Calma aufgehalten, die sich entsprechend der Gezeiten mit Wasser füllte. Dadurch können die Startzeiten des Kurses leicht variieren. Das max. brusttiefe Wasser bietet als Stehrevier die besten Bedingungen, um in den Sport einzusteigen. Hinzu kommt, dass die Lagune von dem offenen Meer durch einen kleinen Sandstreifen getrennt ist und dadurch zum einen die Gefahr des Abtreibens eingedämmt ist und zum anderen keine hohen Wellen das Erlernen der Beherrschung des Boards erschweren.

Über mich und mein Hotel

Ich bin 27 Jahre alt und habe in Fuerteventura das erste Mal Kontakt mit dem Kitesurfen gehabt. Die Erfahrungen mit dem Segeln, Windsurfen, Snowboarden und Wakeboarden waren sicherlich hilfreich, aber keinesfalls notwendig. Mein Ziel für diese Woche: Die Anfänge des Kitens lernen und eine VDWS Lizenz (zusätzliche 35 Euro) zu erhalten, um dann künftig zum Üben auch nur Material ausleihen zu können.

Mein Hotel Riu Palace Jandia (nicht für einzeln reisende junge Menschen geeignet) befand sich in Jandia (Ostküste der Insel – Nähe Morro Jable) inmitten einer Ansammlung von Bettenbunkern. Der Strand und das Meer sind dort sehr schön, aber das Kiten ist dort, wie auch an einigen anderen Stränden der Insel, absolut verboten.

Reisebericht

1. Tag: Der Tag mit dem Wurm.

Nach meiner Ankunft im Hotel in Jandia hab ich erstmal versucht mit Chris telefonisch Kontakt aufzunehmen, um die erste Abholung zu organisieren. Nach einigen Versuchen auch erfolgreich und so ging es gleich am Sonntag um 13 Uhr ab Richtung Costa Calma. Christian, der Lehrer aus der Schweiz, kam etwas (ganz der spanischen Kultur entsprechend) zu spät. Aber die abenteuerliche Fahrt (ab dem Hotel Melia Gorrones – off road) in dem ebenso abenteuerlichen Auto – Ssang Yong –und vor allem der erste Blick auf die Lagune, das Revier für die Schulung, entschädigt für alles. Super Wetter und auf den ersten und auch den zweiten Blick super entspannte Leute im Kurs – als da wären: Lisa und Kathrin aus Innsbruck, Thorsten (auch genannt Thomas oder Thor, am besten Siegfried) und Stefan (auch genannt Markus), Sascha (ein Freund von Chris) und der Master selber – Christian. Auf der Lagune tummelten sich schon einige Kiter und rechts von uns die Windsurfer in sicherer Entfernung. Nach einer lustigen Begrüßung wurden wir schnell in 2er Gruppen eingeteilt und den bisherigen Erfahrungen (also in meinem Fall – keine) entsprechend mit dem ersten Schulungstag begonnen. Theorie und Sicherheit (immer an erster Stelle) im Sand mit Blick auf die Lagune – alles Step by Step. Natürlich im Neo (aber wenigstens kurz), das uns auch ja nicht kalt wird. Und dann kam immer mal wieder hier und da was dazwischen und langsam fing es an echt warm zu werden und vor allem in den Finger zu jucken, auch mal selber den Kite zu steuern. Aber tranquillo – die Stimmung war sehr angenehm und irgendwie kommt die spanische Mentalität ganz schnell bei einem selbst an und die Minuten bzw. exakten Stundenangaben sind nicht entscheidend – da kann es auch mal hinten raus länger gehen. Man kommt voll auf seine Kosten. Chris nahm sich aber die Zeit und Geduld und dann ging es ab ins kühle Nass (so ca. 22 Grad). Immer gesichert durch das zweite Teammitglied dann die ersten Versuche am Kite – Kontrolle und ein Gefühl für Wind und Material bekommen. Die ersten Versuche des body drags – der Wind spielte die ganze Zeit mit. Mittlerweile waren wir schon gute 3 ½ h zusammen unterwegs. Das Wasser ging auch langsam zurück – die Lagune ist von den Gezeiten abhängig und dadurch aber ein super Revier, da max. an einigen Stellen Brusttiefe erreicht wird. Und dann ab zurück an den Strand – kurz entspannen und Kekse mampfen (alles Essbare ist dann wie ein Luxus Menu). Ab zurück mit dem Abenteuerauto mit einem Gefühl von Zufriedenheit, Ehrgeiz und absoluter Vorfreude auf den morgigen Tag.

2. Tag: Der Wurmfortsatz.

Kein Wind – was? Der Kurs fällt aus. 12 Uhr – ein Anruf – oh nein. Also gut. Ein Strandtag und dauerhaft der Blick auf das Handy, ob nicht vielleicht doch noch Wind kommt. Aber nix. Zeit um am Strand mal die Touristen zu beobachten und ein bisschen die Umgebung zu erkunden. Damit muss man leider leben – es ist ein Sport, der von der Natur abhängt. Das kann eben auch mal schief gehen, aber eigentlich ist es genau das, was das Kiten auch so spannend macht.

3. Tag: Adios Ssang Yong – nix geht mehr.

Wind – es geht um 13.15 Uhr los. Auf zur Lagune nach Costa Calma. Christian ist irgendwie schon im Auto total angespannt – ein Auto ist komplett kaputt, deswegen läuft alles hektischer. Ich versuch im Auto ein paar lustige Worte zu finden – schwierig. Es ist aber auch diese Woche echt der Wurm drin. Die Gruppe wird wieder aufgeteilt. Diesmal bin ich mit Sascha zusammen – 2 Kites am Himmel und los geht’s. Die ersten Versuche einen Wasserstart ohne Brett zu schaffen – sich vom Kite aus dem Wasser ziehen zu lassen. Ich hab das dann einmal doch zu genau genommen und bin ein bisschen mehr abgehoben, aber in dem Revier überhaupt kein Problem. Bei der Sicherung durch den zweiten Mann und Sicherheit am Kite (auch durch das Tragen eines Helms) kann eigentlich nicht viel passieren. Ein kleiner blauer Fleck, aber das gehört wohl zu den Anfängen bei jeder Sportart dazu. Die Brille kurz suchen – Salzwasser aus den Augen und der Nase – alles noch dran – Weiter geht’s. Unsere Aufgabe: es muss 5x pro Seite sicher klappen. Chris kommt und kontrolliert uns und schon geht’s zur nächsten Stufe über: Kite und Board zusammen. Ein Board von Adrenalin – und das ist auch gerade in meinem Körper unterwegs. Die Koordination ist zunächst nicht so leicht: Schirm erstmal sicher im Zenit halten – mit dem Hintern im Wasser – Beine in Froschstellung und im besten Fall noch das Board so griffbereit, dass man in die Schlaufen kommt. Aber auch dafür gibt es die zweite Person im Team – Hilfestellung. Wir wechseln uns ab und langsam stellt sich das Gefühl für beides ein. Chris gibt super Tipps und irgendwie klappt es dann auch gleich viel besser. Dann reicht es auch erstmal wieder – genug Salzwasser. Das zweite Team kommt: Kathrin und Lisa. Leider, wie sie später erzählen, verabschiedet sich der Wind und das Wasser kurze Zeit später an diesem Abend. Chris fährt mich nach Hause und auf seinem Heimweg verabschiedet sich dann auch noch das zweite Auto – der gute Ssang Yong. Dabei sahen die Scheibenwischer doch noch so fit aus? Und die Fensterheber erst – aber mit dem Radio hatten wir nie ein Problem.

Am Abend gibt es noch ein lustiges Treffen in Costa Calma in einer Tapas – Bar. Da Stromausfall anscheinend auf der gesamten Ostküste der Insel herrscht wird’s richtig gemütlich bei Kerzenschein und zusätzlich herbei gefahrene Beleuchtung durch Autos.

4. Tag: Autos immer noch kaputt, aber es gibt einen eigenen Schirm.

Diesmal reise ich alleine an. Meine Familie begleitet mich. Chris hat sich einen quietsch gelben Bus geliehen und wir folgen ihm in unserem Leihwagen die extrem holprige Strecke zur Lagune.. seit dem klapperte der Wagen im Übrigen. Sorry Cicar (span. Vermietungsfirma – sehr zu empfehlen; 189 Euro für 7 Tage)! Heute beginnen wir mal wieder mit Theorie. Das Wasser lässt heute schon auf sich warten und wir betrachten erstmal genauer unserer Revier; wo wie was Wind und Sicherheitscheck. Heute sollen alle einen eigenen Schirm bekommen. Deswegen geht Chris noch mal Schritt für Schritt auf Nummer sicher. Aufbau – jeder ist verantwortlich für den eigenen Schirm – Bar auslegen – ein kurzer Check durch Chris. Dann der gemeinsame Start mit Chris, eine kleine Einweisung in den Wasserstart durch die praktische Veranschaulichung. Ziel ist es, zu starten und auf Raumwindkurs zu gehen. Es klappt nach einigen Anläufen ganz gut und dann die ersten Meter – und ab Sandboarding. Das mit den Sinuskurven und dem stärkeren Einlenken, konstanten Kurs fahren zu können – ganz schön schwierig. Aber immer weiter. Rechts und dann mal links – noch mal. Dann immer wieder zurücklaufen, denn am Ende der Lagune ist man nur noch durch einen schmalen Sandstreifen vom Meer getrennt. Und bei dem ablandigen Wind kann man da auch mal ganz schnell ganz weit draußen sein. Also fit halten und zurücklaufen mit dem Kite in der Hand – eine sehr gute Übung wie ich finde, um auch weiterhin die Kontrolle über den Kite zu üben und ein Gefühl für alles zu bekommen. Es ist etwas voller geworden in der Lagune, also heißt es ein bisschen Augen offen halten und auf die anderen Schirme zu achten. Nach gut 2 h im Wasser (auch mal mit dem Board oben drauf) brauch ich ne Pause – die Konzentration und auch Kondition lässt nach und ich brauch irgendwas Salzfreies zu trinken. Eine eiskalte Cola aus der Kühlbox ist perfekt. Dann noch mal kurz raus, aber die Luft ist raus. Gemeinsames Abbauen und kurze Einzelgespräche mit Chris – Reflektion! Was war wie gut und wo gibt es was zu beachten. Ich bin total zufrieden und genieße die Stimmung an der Lagune; Sonnenuntergang, alles zusammenpacken, Sand überall – das ist Urlaub. Dann geht’s Fuhrenweise nach Hause mit Hilfe einer Freundin, die für ein paar Monate in Fuerteventura lebt. Aber plötzlich steh ich auf der Straße, denn irgendwie gab es da wohl ein paar Missverständnisse. Zum Glück gibt es da noch die liebe Familie, die mich einsammelt. Spätes Abendbrot – leichter Muskelkater – dickes Knie – Cuba Libre im Hotel. Yeah. Was für ein Tag.

5. Tag: „Chris, der lenkt nur nach links.“ „Mein Material – ah!“

Abgeholt mit einem kleinen Mietwagen – ein neuer Teilnehmer ist dabei: Ben. Ich gewöhne mich mal nicht an dieses Auto, denn es macht den Anschein, morgen nicht mehr wirklich fahren zu können. Aber mit dem Radio haben wir echt nie Probleme! Ich bin etwas gefrustet, denn die Sache gestern ist nicht optimal gelaufen. Aber als ich dann die Lagune sehe, ist das vergessen und ich freu mich. Der Rest der Gruppe ist schon da und hat alles aufgebaut – was für ein Luxus. Der letzte Tag für Stefan und Thorsten. Dafür noch ein neues Mitglied: Ronny aus Sonneberg. Kathrin bleibt heute am Strand. Wie gestern: gemeinsames Starten und los geht es auch schon. Irgendwie ist heute bei mir ein schlechter Tag. Der Wind ist super, aber es klappt einfach nicht. Chris gibt kurz wieder Tipps: die Sinuskurve stärker lenken. Nicht so zaghaft. Ein paar Versuche noch und dann mach ich erstmal wieder Pause. Wir verdrücken jede Menge Kekse und genießen den Blick auf die anderen und das Wasser. Eine traumhaftes Fleckchen, wenn man das alles so zusammen sieht. Eigentlich will ich noch mal raus, aber der 4 qm Kite (der im Übrigen im Gegensatz zu den deutschen Anforderungen die optimale Größe für die Schulung ist, wenn man auf jeden Fall nicht riesengroß und etwas mehr auf der Waage zu stehen hat J) ist in Beschlag genommen und ganz ganz ganz weit draußen. Es ist schon etwas später, deswegen kühl ich ziemlich aus und beschließe einfach mich umzuziehen und es für heute genug sein zu lassen. Chris sagt am Ende des Abends noch, dass ich theoretisch eigenständig entscheiden hätte können, einen 5 qm Schirm umzubauen und damit raus zu gehen. Es wäre auf jeden Fall genug Material da, aber ich wollte in diesem Moment lieber auf Nummer sicher gehen. Morgen ist auch noch ein Tag. Es geht ab schnell zur Station Autos tauschen. Eins der Autos fährt wieder, allerdings sind Fähigkeiten wie bspw. in das Auto zu springen, während es sich langsam weiterbewegt, von Vorteil, da es sonst ausgehtJ. Aber Probleme mit dem Radio hatten wir nie! Chris fährt mich nach Hause und wir haben Zeit lustig rumzuquatschen, aber auch ein paar grundlegende Dinge zu klären: Finanzielles, VDWS Lizenz. Eine kleine Theoriestunde kommt auch noch hinzu: Luv und Lee. Und schon sind wir am Hotel in Jandia. Es ist spät geworden, Duschen fällt erstmal aus; ich geh mit Sand an den Beinen, im Gesicht und überall in den Speisesaal unseres Hotels. Naja.. ein paar Blicke kassier ich schon, aber egal. Mir geht’s super. Dann geht’s schnell mit vollgeschlagenem Bauch unter die Dusche – ein paar Klamotten an und ab wieder ins Auto nach Costa Calma. Heute ist Barbecue am Camp. Die Wellenreiter und Kitesurfer zusammen – ein Stell–Dich–ein mit den Urlauber und Lehrern und Auswanderern. Wir sitzen gemütlich zusammen, Chris hat sich schon ein paar Cuba Libre (nur 7 jähriger) gegönnt und ist super lustig drauf. Ein paar Fotos, Zeitpunkt mal die Adressen auszutauschen und ein paar Highlights der letzten Tage vorbeiziehen zu lassen. Wir lachen sehr viel und schmieden Pläne von kleinen Eichhörnchen an Kiteschirmen, die auf Mucki (der hauseigenen Katze) reiten. Ein paar ziehen weiter und für mich geht’s um 1. 30 Uhr ab ins Hotel nach Jandia zurück. Ein super schöner Ausklang mit lustigen Leuten – ein Abend für die Lachmuskeln. Abschied von Thorsten und Stefan. Die Heimreise rückt näher!!!

6. Tag: Sundowner – Drive.

Letzter Tag – Abholung erst um 16.50 Uhr – na ja.. spanisch später. Der Corsa läuft immer noch!! Wir fahren Richtung Costa Calma – da steht der Ssang Yong noch – sieht ganz harmlos aus, aber er läuft immer noch nicht. Der gestrige Abend wird noch kurz ausgewertet. Und ich erfahre von dem ernsten und auch harten Leben des Christian Dick – wirklich sehr hart. Und jetzt nur für Dich Chris: Und trotzdem hast du dir deinen Charme und Deinen Witz erhalten – erstaunlich. J Wir machen uns ein paar Gedanken über den Reisebericht und schon sind wir da. Es ist schon nach 18 Uhr – das Wasser lässt wieder etwas auf sich warten und die Lagune füllt sich auch nicht mehr so stark, wie die ersten Tage. Ein sehr abwechselungsreiches Revier – durch die sich am Ufer befindenden Berge kann der Wind in der Nähe des Ufers teilweise böig sein und erst 200 m draußen ein etwas gleichmäßiger sein. Heute sind wir anfangs zu 7. Wir beginnen erstmal zu zweit an einem Schirm und kämpfen im teilweise knöcheltiefen Wasser gegen den Sand. Bloß keinen Superman und dann wie eine Robbe auf dem schmalen Trennungsstreifen zwischen Meer und Lagune landen. Ein Vorteil bietet der Streifen allerdings an diesem Tag: man kann problemlos auf dem Streifen zurücklaufen, da das Höhehalten immer noch nicht so richtig klappt. Jeder kommt mal dran und das Laufen ist ziemlich anstrengend. Dann bin ich erstmal platt. Aber für mich ist es auch der perfekte Abschluss dieser Woche. Ich hab mein Ziel erstmal erreicht – ein Wasserstart klappt, die ersten Meter auch. Ich freu mich tierisch und merke, dass die Sonne schon untergeht und es langsam dunkel wird. Eine echt geile Stimmung. Die ersten laufen schon zurück zum Strand – noch alles schnell zusammensuchen, da man in der Dunkelheit einfach nichts mehr findet. Chris kommt mit dem Jeep (der übrigens wieder läuft, solange man nicht anhält) bis runter zur Lagune – schnell noch Material einpacken. Und schon geht’s zurück – der Abschied von Lisa und Kathrin viel zu schnell (Sorry ihr beiden) zwischen den Autos und weiter zur Station. Erstmal wieder salzfrei ne Cola, kurz mit den anderen Lehrern von der Wellenreitschule und Bewohnern des Stationshauses, ein bisschen austauschen und vom Tag berichten. Mein Magen knurrt und Chris, Sascha und ich ziehen weiter zu einem Italiener. Ein ziemlich gemütlicher Abschluss dieser Woche – Knoblauchbrot und Pizza – super lustige Gespräche. Irgendwann nehmen wir uns nicht mehr wirklich ernst und quatschen nur noch Mist. Auf der Heimreise (mittlerweile weit nach 23 Uhr) Musik und Kaugummis, schlechte Witze von Chris.

Leider geht jeder Urlaub mal vorbei – aber ich komme wieder, vielleicht im Herbst/Winter? Lizenz hab ich – Flüge mit der Ryanair 19,90 Euro – nette Leute auf der Insel – Meer – Sand – Wind – Sonne.. klingt nach echtem Urlaub!

Danke nochmal an Chris für diese super Woche und dass Du mir den Sport so schmackhaft gemacht hast. Und danke Haiko, dass Du mir diesen Tipp gegeben hast – bald bin ich dann bei Dir in der – brrr – kalten Ostsee.