class="single single-post postid-5188 single-format-standard custom-background"

Slingshot Rally 2011 im Test

Slingshot bringt man selten in Verbindung mit gemütlichem Freeriden und entspannten Cruisen, diesen Part haben sie zum Teil anderen Überlassen. Zwar steht der Key für schnelle Lernerfolge und easy-handling, dennoch zeigte sich Bedarf an etwas mehr Leistung ohne gleich auf den RPM wechseln zu müssen. Und auch die neueste Kreation, der Rally ist kein Kite zum nur hin und her Fahren. Im Gegenteil herausgekommen ist ein äußerst lebendiger und stabiler Allrounder mit schönen Leistungsspitzen. Der Fokus beim Rally lag auf dem Lücken-Schluss zwischen Key und dem RPM. Zahlreiche Einstellmöglichkeiten lassen dem Fahrer die Wahl zwischen guter Benutzerfreundlichkeit für Ein und Aufsteiger, aber auch Leistungsorientiertes Kiten ist mit dem Rally sehr gut möglich.

Windbereich: Im unteren und mittleren Windbereich fühlt sich der Rally ausgesprochen wohl. Durch seine gut ansprechende und agile Art, lässt sich bei schwächelndem Wind noch etwas an Leistung herauskitzeln. Vorausgesetzt man ist bereit den Kite aktiv zu fliegen. Sein Einsatzbereich ist überdurchschnittlich groß, um die positiven Flugeigenschaften zu erhalten wäre es jedoch empfehlenswert im Starkwind-Bereich rechtzeitig auf eine Nummer kleiner zu wechseln. Die Depower arbeitet sehr direkt und der Adjuster bietet ausreichend Tampen zum Trimmen.

Komfort: Der Rally bewegt sich gerade in den kleinen Größen schon recht sportlich. Geringe Barkräfte die bei ansteigendem Wind zunehmen wurden durchgehend als Komfortabel empfunden. Der Druckpunkt ist klar definiert und lässt sich leicht finden. Dies liefert eine gute Rückmeldung an der Bar und über den Stand des Kites. Die Kraftentfaltung ist moderat und dürfte auch im ausgehakten Zustand niemanden überfordern. Verlieren die Steuerleinen zuviel Spannung muss der Rally öfter nachkorrigiert werden.

Bargefühl: Der Rally reagiert sehr direkt, selbst kleine Lenkeinschläge werden sofort umgesetzt, und Böen komfortabel gedämpft. Im stark depowerten Zustand spricht der Kite nicht mehr so präzise an, was wie schon erwähnt einen rechtzeitigen Umbau erforderlich macht.

Drehen: Da verschiedene Trimm bzw. Anknüpfungen möglich sind, fallen auch die Radien unterschiedlich aus. Die äußeren Positionen sorgen für enge, knackige Drehungen auf der Stelle übers Tip. Die inneren für größere Radien mit mehr Quer-Versatz. Kite- Loops entfalten sich Soft, und bieten Loop-Einsteigern beste Voraussetzungen. Schnelle Richtungswechsel mit Loops drängen sich mit dem Rally förmlich auf.

Springen: Springen funktioniert eingehakt wie ausgehakt absolut unkompliziert. Lässt man die Bar im gepowerten Zustand nach dem Absprung stehen, stellt sich eine beachtliche Hangtime ein. Besonders ausgehakte Manöver machen gut kontrollierbar viel Freude.

Wasserstart: Der Rally startet über das ziehen einer Steuerleine ohne Probleme. Automatisch ist wohl die treffende Bezeichnung.

Fazit: Slingshots neuester wird wohl zahlreiche Freerider für sich begeistern können, aber auch die Zielgruppe der Freestyle-orientierten Fahrer wird in dem Rally ein geeignetes Trainingsgerät finden. Allround-Eigenschaften zeichnen ihn aus, rundes und agiles Auftreten bringen viel Spaß. Die leichte Handhabung im Bereich Wasserstart, Höhelaufen und sein großer Einsatzbereich sorgen für Stressfreies Kiten.

// TestSession Video – 23.März 2011 im Ostseebad Thiessow – Insel Rügen // Wind: West 14 Knoten // Rally 12qm

// Slingshot Rally 2011 – Größen und Preise ( komplett )
// 4 qm – 1260,00 €
// 6 qm – 1319,00 €
// 8 qm – 1349,00 € (im ProBoarding Test)
// 10 qm – 1419,00 € (im ProBoarding Test)
// 12 qm – 1479,00 € (im ProBoarding Test)
// 14 qm – 1549,00 € (im ProBoarding Test)


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

  • Reklame
u
nach oben